Was passiert, wenn kreative Ideen auf die Welt der Computerspiele treffen? Die Antwort darauf präsentierten die Klassen 8a und 8b in einer besonderen Ausstellung im Rahmen des Kunstunterrichts.

Unter der Leitung der Kunstlehrerinnen Julia Echternkamp und Sabina Schütt entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein außergewöhnliches Projekt: Klassische Jump-and-Run-Spiele wurden nicht digital, sondern analog – in Schuhkartons – zum Leben erweckt. Dabei entstanden liebevoll gestaltete Mini-Welten, die durch ihre Detailvielfalt und Originalität beeindruckten.



Die Schuhkartons verwandelten sich in fantasievolle Level mit Hindernissen, Spielfiguren und abwechslungsreichen Landschaften. Inspiriert von bekannten Computerspielen, interpretierten die Jugendlichen das Genre auf ihre ganz eigene Weise. Ob bunte Plattformen, raffinierte Parcours oder kreative Figuren – jedes Projekt zeigte, wie vielseitig Kunst und Gaming miteinander verbunden werden können.



Die Ausstellung in der Mensa wurde von den Schülerinnen und Schülern der R1 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern besucht und bot eine besondere Form der aktiven Beteiligung: Jede Besucherin und jeder Besucher erhielt beim Einlass einen Klebepunkt, mit dem das persönlich schönste oder gelungenste Projekt ausgezeichnet werden konnte. So entstand auf spielerische Weise ein kleines Stimmungsbild, durch das die Arbeiten zusätzlich gewürdigt worden sind.



Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderner Kunstunterricht aussehen kann: lebensnah, kreativ und interdisziplinär. Die Verbindung von Kunst und Gaming hat nicht nur für Begeisterung gesorgt, sondern auch neue Perspektiven eröffnet.