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Das
Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht. Eindrücke
vom Weihnachtsgottesdienst der Realschule I am 22.12.2010 in der
Erlöserkirche Detmold. |
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Der Gottesdienst für die
5. und 6. Klassen am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien hat an der
Realschule I schon eine mehrjährige Tradition. In diesem Jahr stand er unter
dem Motto der Verheißung aus dem Buch des Propheten Jesaja: „Das Volk, das im
Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht“ (Jes 9,1).
Vorbereitet wurde der Gottesdienst von Schülerinnen und Schülern der 10.
Klassen. Im Religionsunterricht
hatten sie sich zuvor mit dem Thema Licht und Dunkelheit, dem historischen
Hintergrund der Weihnachtsgeschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart
beschäftigt. In verschiedenen
Arbeitsgruppen entwickelten sie dann ein abwechslungsreiches Programm für den
Gottesdienst. Sie fragten: Wann ist es in meinem Leben hell, wann ist es
dunkel? Selbst geschriebene Texte dazu wurden vorgetragen.
Die Schülerinnen und
Schüler erläuterten die Situation des „Volkes, das im Dunklen lebt“: das
waren all die Menschen, die nur wenig Hoffnung auf eine Besserung ihrer
damaligen Situation (Krieg, Ungerechtigkeit und Armut) hatten. Jesaja versprach ihnen ein
„großes Licht“. Dieses Licht ist Jesus. Dargestellt wurde dieses Licht im
Gottesdienst durch eine beleuchtete Krippe, hinter einer Tür. Dieses Licht
sollte man sehen, wenn man die Tür öffnete. Doch das Licht war von
vielen Geschenken völlig verdeckt, so dass die Botschaft Gottes, das Licht
Gottes, nicht zu uns Menschen durchkam.
Die Schülerinnen und
Schüler räumten die Geschenke zur Seite, so dass das Licht wieder zu sehen
war.
Auch in der anschließenden
Ansprache des Pastors wurde deutlich, dass Geschenke zwar eine tolle Sache
sind, nur sollten sie nicht den Blick auf Gottes Licht für uns verstellen. Sowohl eine Bläser-Auswahl
der 6.Klassen, als auch der Organist stellten sicher, dass die Musik nicht zu
kurz kam.
Ob sie nun einen
musikalischen Beitrag leisteten, Gebete und Fürbitten, eigene Texte oder
Spielszenen vortrugen oder für die Organisation verantwortlich waren: Alle
Schülerinnen und Schüler waren mit großem Engagement dabei. |
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Bräcker /Gieseking 12/10 |
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