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Es geht los! Realschule
I startet als erste
Die Realschule I nimmt zum 01.08.2009 den Betrieb im gebundenen Ganztag für die neuen 5. Klassen an drei Nachmittagen auf. Die Entscheidung für den Ganztag war im Kollegium der Realschule I eindeutig positiv ausgefallen. Für 30 Wochenstunden Fachunterricht mit zusätzlichen Förderangeboten reichen fünf Vormittage mit je sechs Unterrichtsstunden nicht mehr aus. Da bereits jetzt an mehreren Nachmittagen Unterricht statt findet, wird die Umstellung vielen weniger schwer fallen als man vielleicht vermuten könnte.
Die anstehenden Veränderungen bringen ein zusätzliches großes Plus ein, denn ab dem neuen Schuljahr 2009/2010 wird die regelmäßige einstündige Mittagpause nicht nur von der Einnahme einer warmen Mahlzeit geprägt sein, sondern von verschiedenen zusätzlichen Betreuungsangeboten wie z.B. Spiel, Sport, Kunst, Yoga und vieles mehr. Das verspricht Erholung und mehr gute Laune für den anstehenden Nachmittag.
Bis es soweit ist, gibt es noch einiges zu tun. Die neue Mensa wird voraussichtlich bis Januar 2010 fertig gestellt wie auch die erforderlichen Umbau- und Ausbauarbeiten im bisherigen Schulgebäude. Die Lernzeit lässt sich zukünftig deutlich besser über den Tag verteilen, denn auf Fachunterricht folgen individuelle Lern-, Arbeits- und Erholungsphasen.
Gestärkt mit einer warmen Mahlzeit und gut ausgeruht kann man sich anschließend sicher wieder besser konzentrieren und entspannter lernen. Ab 14 Uhr folgt eine Fachunterrichtsstunde, dann geht es unter pädagogischer Anleitung im sportlichen, kreativen, musischen oder naturwissenschaftlich-technischen Bereich weiter, man kann sich außerdem für fachliche Förderangebote der Schule bzw. einer Hilfe bei den Hausaufgaben entscheiden.
„Viele Eltern sind berufstätig und können sich am Nachmittag nicht immer intensiv genug um ihre Kinder kümmern“, so Schulleiter Wolfgang Kohlitz. „Wir wollen soziale Verantwortung für unsere Schüler übernehmen und bieten Hilfe bei den Hausaufgaben oder bei Lernschwierigkeiten an.“ Schule dient nicht mehr nur zur inhaltlichen Vermittlung, sondern zur Verbesserung des sozialen Klimas im gemeinsamen Lern- und Lebensraum.
Überzeugungsarbeit muss nicht mehr geleistet werden. Lehrer, Schüler und Eltern schauen voller Tatendrang auf dieses Ziel. Mehr Erholungsangebote und mehr individuelle Fördermöglichkeiten versprechen mehr Freude und stärken die Gemeinschaft.
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G.G. 01/09 |