Train for the job - Schnuppertag an den Berufskollegs

 

 

Am Montag, den 7.Juni 2010 hatten die Realschülerinnen und -schüler der 9. Klassen die Möglichkeit, in den Unterricht der Berufskollegs hineinzuschnuppern. So können sie sich darauf vorbereiten und sehen, was auf sie zukommt.

 

Geschnuppert wurde am Dietrich Bonhoeffer Berufskolleg und am Felix Fechenbach Berufskolleg. Die Eindrücke waren vielfältig und sehr interessant!

 

Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg (DBB)

 

Am 07.06.10 waren viele Schüler der Jahrgangsstufe 9 im Dietrich Bonhoeffer Berufskolleg eingeladen.

 

Zunächst trafen sich alle Schüler in der Mensa, wo uns dann die Lehrer des Berufskollegs begrüßten und wir wurden in Gruppen eingeteilt. Anschließend gingen die Gruppen mit den jeweils zugeteilten Lehrern in die Klassenräume. Dort haben wir den Rest des Tages verbracht. Zunächst stellte sich jeder vor und erzählte etwas von seinem Praktikum und den Beweggründen, das DBB zu besuchen.

 

Anschließend machten wir ein praxisbezogenes Experiment, um zu verstehen, wie Wirtschaft funktioniert. Dann wurde uns in einem Rundgang die Schule gezeigt und ihre Einteilung erklärt. Dabei besuchten wir zwei Klassenräume und konnten kurz in den Unterricht schauen. Die Ausstattung dieser Schule war wirklich beeindruckend.

 

Anschließend haben wir dann eine Aufgabe bearbeitet, bei der man aus drei Anbietern das beste Angebot für seinen Bedarf heraussuchen musste.

 

Dieser Schnuppertag hat vielen Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie es an einem Berufskolleg zugeht. Viele von uns wurden in ihrer Entscheidung bestärkt, dass das DBB die richtige Schule für unseren zukünftigen Werdegang ist.

 

Einige haben aber auch gemerkt, dass sie sich etwas ganz anderes darunter vorgestellt haben und wollen sich nun auch noch in anderen Bereichen informieren, damit sie am Ende von Klasse 10 die richtige Entscheidung für ihre Zukunft treffen.

 

Yannick Büker (Kl. 9b)

 

Felix-Fechenbach-Berufskolleg Bereich Elektrotechnik

 

Zu Beginn haben wir uns in der Eingangshalle versammelt. Anschließend haben wir dann einen Abiturkurs besucht, in dem wir Gelegenheit hatten, einige Fragen zu stellen. Man kann nämlich am FFB ein ganz normales Abitur mit den Leistungskursen Mathe und Informatik machen.

 

Die Schüler erzählten uns, dass dabei z. B. in Informatik ganz bei null angefangen wird. Man muss also kein Computerspezialist sein, um dort erfolgreich zu sein. Danach wurden uns verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, die man dort erlernen kann.

 

Es folgte dann der praktische Teil. Dazu sind wir in den Keller gegangen und haben an einem elektrischen Tik Tak Toe gebaut. Wir haben Tipps bekommen und auch Hilfe, wenn wir mal etwas nicht wussten. Ich fand, dass das was wir gebaut haben, nicht zu schwer und nicht zu leicht war. Leider war die Zeit aber etwas knapp und so sind nicht alle fertig geworden. Diese Aufgabe war für unseren Leistungsstand genau richtig.

 

Zum Schluss haben wir dann noch die einzelnen Räume besichtigt und uns wurde gezeigt, dass die Schule sehr gut ausgestattet ist und es sehr viele Bereiche gibt, in denen praktisch gearbeitet wird. Das praktische Arbeiten in der Elektrotechnik hat mir besonders gut gefallen.

 

Eric Hauk (Kl. 9b)

 

Ein Tag im Felix Fechenbach-Berufskolleg im Bereich Ernährung

 

Am Montag dem 07.06.2010 trafen wir uns pünktlich um 7.40 Uhr im Foyer des Felix-Fechenbach Berufskollegs. Anschließend sind wir alle in die Mensa gegangen, wo zunächst die Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler überprüft wurde. Dann wurden wir in die vorher ausgewählten Bereiche eingeteilt und gingen mit den Lehrern mit. Der Lehrer, der für den Bereich Ernährung zuständig war, hat uns erstmal die Räumlichkeiten gezeigt. Wir wurden durch die hauseigene Bäckerei, die Wäscherei und das Restaurant geführt, wo die Schüler praktischen Unterricht haben.

 

Anschließend hat uns die Lehrerin in die Klasse geführt, wo wir einen Tag am Unterricht teilnehmen durften. Das erste Fach war Mathe. Wir kamen alle gut mit unseren Mathekenntnissen zurecht. Wir behandelten das Thema „gewogener Durchschnitt“.

 

Nach 2 Stunden Mathe hatten wir nun endlich Pause. Wir gingen wieder ins Foyer, wo man sich toll auf Bänken vom Unterricht ausruhen kann. Nach 15 Minuten ging es wieder zurück in die Klasse, wo wir Ernährungsunterricht hatten.

 

Diesmal ging es um das Thema „Fette und Öle“. Da wir vorher noch nicht mit der Klasse Unterricht hatten, war es schwer, das Thema zu verstehen.

 

Nach einiger Zeit sollten wir mit den FFB-Schülern eine Gruppenarbeit machen. Dabei wurden wir gut mit in die Arbeit einbezogen. Anschließend haben einige Gruppen die Ergebnisse der Arbeitsphase vorgestellt. Mit der Arbeit gingen die zwei Stunden Ernährungsunterricht schnell um.

 

Nach der Pause hatten wir noch einmal Mathe, wo wir uns diesmal mit dem Thema „Mehrwertsteuer“ beschäftigten. Nach 2 Stunden haben wir Schulschluss gehabt. Wir gingen noch zum Lehrer, verabschiedeten uns und gingen nach Hause.

 

Mir hat der Tag persönlich gut gefallen, weil wir gut in der Klasse aufgenommen wurden und die Lehrer sehr nett und lustig waren. Ich habe einen interessanten Einblick in diesen Bereich der Schule gewinnen können.

 

Dorian Egner (Kl. 9b)

 

Felix-Fechenbach-Berufskolleg Bereich Holzwerkstatt

 

Am 07.06.2010 hatten wir die Möglichkeit, einen Einblick in die Berufsschulen in Detmold und Umgebung zu erlangen.

 

Ich habe zusammen mit meinen Mitschülern einen Probetag in der Holzwerkstatt des Felix-Fechenbach- Berufskollegs verbracht. Wir waren alle pünktlich um 7.40 Uhr an der Holzwerkstatt, wo auch schon der „Schnuppertag“ begann.

 

Zunächst wurden uns die verschiedenen Räume der Schule gezeigt, damit wir einen Eindruck von der Schule bekommen. Nachdem wir diesen Rundgang abgeschlossen hatten, sind wir in einen Klassenraum gegangen, wo wir über die Fächer und die Fachrichtungen des Berufskollegs genauer informiert wurden.

 

Uns wurden im Voraus Fragen gestellt, was wir uns von diesem Tag erwarten und wie sich im Laufe dieses Textes herausstellen wird, sind unsere Erwartungen erfüllt worden.

 

Nachdem wir diese erste Stunde absolviert hatten, begann der richtige Unterricht. Herr Krumme, der Betreuungslehrer, mit dem wir auch die erste Stunde verbracht haben, klärte uns unter anderem über die Funktion der Filter und wie ein Arbeitsschritt in der Holzwerkstatt durchgeführt wird, auf.

 

Da die meisten Geräte in der Werkstatt sehr teuer sind, durften wir leider keine dieser Maschinen ausprobieren, aber auch das Nachdenken, wie man einen Arbeitsschritt erfolgreich ausführt, bereitete uns Spaß.

 

Nachdem wir eine Schulstunde hauptsächlich Theorie ausgeübt haben, sind wir wieder in den Klassenraum gegangen und wurden dort genauer über die Bildungsgänge und Ausbildungen unterrichtet.

 

 

 

 

In den nächsten beiden Stunden haben wir dann aktiv am Unterricht einer Klasse teilgenommen. Wir haben sowohl Deutsch, als auch Matheunterricht erhalten.

 

Im Anschluss an diese Stunden konnten wir uns sogar ein wenig mit den Schülern unterhalten und wir haben auch einen Erfahrungsbericht von Herrn Krumme erhalten.

 

Insgesamt finde ich, dass dieser Tag ein sehr erfolgreicher und sinnvoller Tag war, denn durch den gewonnenen Einblick hat sich wohl die Berufswahl verändert bzw. ist beeinflusst worden.

 

Leon Pichottka (Kl. 9b)

 

Unser ,,Schnuppertag“ im Felix- Fechenbach Berufskollegs Bereich Metalltechnik

 

Am Morgen des 07.06.2010 haben wir uns alle um 07.40 Uhr in der Mensa des Felix- Fechenbach Berufskollegs getroffen. Anschließend wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich mit dem jeweiligen Schwerpunkt auseinandergesetzt haben. Nachdem dieses geschehen war, haben sich uns alle Lehrer vorgestellt, die uns im Laufe des Tages betreuten.

 

Etwas später wurden wir in einen Computerraum geführt. Vor Ort wurden wir dann darauf hingewiesen, welche Schwerpunkte es im Bereich Metalltechnik gibt. Auch wurde erörtert, dass der theoretische Unterricht durch praktischen Unterricht an Maschinen und Werkbänken ergänzt wird.

 

Nachdem dieses geschehen war, wurde uns erklärt, wie man technische Zeichnungen am Besten anfertigen kann und worauf wir dabei zu achten haben, damit alles sauber und richtig angefertigt ist. Daraufhin erhielt unsere Gruppe Zeichenpapier, auf welches wir die erste technische Zeichnung zeichnen konnten.

 

Als unsere Gruppe, mit dieser ihr aufgetragenen Arbeit fertig war, bekamen wir eine Einführung in das sogenannte ,,CAD- Programm (CAD= Computer Added Design) Solid works.“

 

Das ganze Thema wurde uns leicht verständlich und schrittweise erklärt, was uns das Verstehen erleichterte. Im Anschluss daran konnten wir das Erlernte gleich umsetzen. Und wenn es dann doch noch vereinzelt Probleme gab, wurde uns selbstverständlich geholfen und auch notfalls noch ein zweites Mal erklärt.

 

Am Ende dieses Schultages haben wir noch einen Rundgang durch das Gebäude gemacht und es wurden uns alle Bereiche gezeigt. Der Rundgang reichte von den Räumen, in welchen Antriebstechnik unterrichtet wird, bis zu den Räumen in welchen geschweißt wird.

 

Der Schultag wurde durch eine kurze Besprechung abgerundet. In dieser Besprechung konnten wir äußern, wie uns dieser ,,Schnuppertag“ gefallen hat und auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden gerne entgegen genommen.

 

Mir hat der praxisorientierte Einblick in den Schulalltag des Berufskollegs (Metalltechnik) gut gefallen und ich würde dort jederzeit wieder teilnehmen.

 

Maik Soppa (Kl. 9b)

 

Felix-Fechenbach-Berufskolleg Bereich Sozialwesen

 

Letzten Montag waren wir, eure 9er Klassen, in den Berufskollegs zum Schnuppertag eingeladen. Wir waren alle in verschiedenen Bereichen aufgeteilt. Je nach dem, welche späteren Berufswünsche man hat.

 

Ich persönlich war am Felix-Fechenbach- Berufskolleg in der Abteilung Sozialwesen/ Gesundheitswesen.

 

Der Schnuppertag ging wie an jedem gewöhnlichen Tag von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Getroffen haben wir uns in der Mensa, in der Frau Hoffmeister die Schülerlisten durchgegangen ist.

 

Im Anschluss sind wir mit dem jeweiligen Abteilungsleiter mitgegangen. Frau Schröder, die für die Abteilung Sozialwesen/ Gesundheitswesen verantwortlich war, hat uns fröhlich aufgenommen und uns während der ersten Stunde das Gebäude der Abteilung Sozialwesen/ Gesundheitswesen gezeigt.

 

Nach der informativen Führung durch das Gebäude brachte Frau Schröder uns in der zweiten Stunde in ein leeres Klassenzimmer, wo sie uns in zwei verschiedene Gruppen einteilte.

 

Ab der dritten Stunde sollten wir uns im Klassenzimmer befinden, wo wir eine Klasse beim alltäglichen Unterricht beobachten konnten.

 

In der dritten und vierten Stunde hatten wir Mathematik. Es war gut, dass die Schüler direkt auf uns eingegangen sind und Platz für uns gemacht haben. Außerdem konnten wir uns bei Fragen an sie wenden, wobei sie uns freundliche und informative Antworten geben konnten.

 

In der fünften Stunde hatten wir Sozialpädagogik. Es war schön, dass die Lehrerin uns mit einbezog. Sie stellte die Fragen nicht nur an die Klasse, sondern auch an uns. Auch wenn wir einige Fragen nicht beantworten konnten, bin ich mir sicher, dass wir gut mitgearbeitet haben.

 

Es war ein bisschen schade, dass sie uns nicht etwas mehr in den Gesamtzusammenhang des Themas eingeführt hat, sondern gleich mit ihrem Thema ,,Bindung'' weitergemacht hat, denn so war es schon sehr anspruchsvoll, dem Unterricht zu folgen und alles zu verstehen.

 

Dennoch war es ein toller Tag im Felix- Fechenbach- Berufskolleg. Vor allem aber war es sehr informativ, denn wir konnten einen Tag lang beobachten, wie es im Felix- Fechenbach Berufskolleg so zugeht.

 

Wir konnten sehen, dass die Schüler motiviert werden, selbst an sich zu arbeiten und haben feststellen können, dass dort eine sehr freundschaftliche und friedliche Atmosphäre herrscht.

 

Alina Habibullin (Kl. 9b)

 

GG 08/10