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Lernen mit neuen Medien und Computertechnologie, Fächer übergreifend kombiniert mit Technik und Physik sowie im normalen Fachunterricht.
Die neuen Techniken haben traditionelle Berufsfelder in Banken, Verwaltung sowie Handel stark verändert. In den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie sind neue Berufe entstanden bzw. durchdringen traditionelle Bereiche, in denen noch vor wenigen Jahren Computer- und Internettechnologien entweder keine Rolle spielten oder noch gänzlich unbekannt waren.
Die damit verbundene Entstehung neuer Berufsbilder ist nicht nur dem Blick der Heranwachsenden teilweise entzogen, sondern auch der Elterngeneration. |
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Das Projekt Lernen mit neuen Medien und Computertechnologie im naturwissenschaftlichen und kommunikationstechnischen Unterricht sowie in den Kernfächern ist ein Angebot für die Eingangsklassen über die gesamte Erprobungsstufe hinweg.
Seit "Geburt" dieser Schwerpunktklasse im Schuljahr 2000/01 wird in der Erprobungsstufe das Fach Technik in Kombination mit Informatik und Physik angeboten. Schülerinnen und Schüler, die das Fach Kunst oder Technik wählen, lernen gemeinsam in einer Klasse. In ihren Schwerpunktfächern gehen sie "getrennte Wege".
Die "TechNIKer" haben je eine Stunde projekt-orientierten Technikunterricht und praxisbezo-gene Informatik. Auch Kinder mit geringer technischer Vorbil-dung erlernen hier den praktischen Umgang mit wichtigen Werkzeugen (wie auch dem PC) und Werkstoffen wie Holz, Metall oder Kunststoff. Sie planen, experimentieren und bauen wäh-rend der Projekte in Teams, denn das Einüben sozialer Verhaltensweisen ist ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts.
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Maria Klein |
Multimediales Lernen mit unterschiedlichen Darstellungsformen
(Text, Bild, Ton, Grafiken etc.) macht Sachverhalte anschaulicher. Darüber
hinaus sind die neuen Medien interaktiv und somit offen für Rückfragen
seitens der Lernenden. Lerntempo und Schwierigkeitsgrad sind selbst
bestimmbar. |
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Dieses Grundverständnis schafft die notwendige Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, um das Lernen mit neuen Medien im Bereich Technik/Physik sowie den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik zu gewährleisten.
Praktisch nebenbei werden die TechNIKer so zu unauffälligen Ratgebern und Helfern durch die Anwendung ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse im Klassenunterricht. Die Realschule I stellt zwei Informatikräume und einen Notebookwagen (in Klassenstärke) für den "normalen" Fachunterricht bereit. Der eingeschlagene Weg mit Technik/Informatik einen Schwerpunkt anzubieten, hat sich als richtig erwiesen.
Beim Verfassen von Texten, kleinen PC-gestützten Präsentationen, Recherchen oder beim Anwenden von Lern- und Simulationsprogrammen unterstützen sie unaufgefordert weniger versierte oder noch unsichere Mitschüler und Mitschülerinnen im zielgerichteten Umgang mit dem Werkzeug Computer bzw. der jeweiligen Software.
An dem in Deutschland herrschenden Mangel an Technikern und Ingenieuren kann sich in den kommenden Jahren nur etwas ändern, wenn mehr Mädchen wie Jungen ihre Interessen auf die zunehmend technisierte Umwelt richten und sich entsprechend beruflich orientieren.Vielleicht tragen die Erfahrungen des gemeinsamen Tüftelns und Werkelns der NIK-Klassen schon bald ein wenig dazu bei.
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