Knobeln,
          Grübeln,
                    Rechnen,
                              Schätzen


„Känguru-Tag“ an der Realschule I

  

In Australien vermehren sich zur Zeit die Kängurus schneller als sie selber hüpfen können. Eine „Känguru-Vermehrung“ der besonderen Art ist an der Realschule I zu vermelden!
  
Auch in diesem Jahr wurde unter der Leitung von Mathematikkollegin Sonja Woltersdorf an unserer Schule der internationale Mathematikwettbewerb „Kangourou des Mathematiques“ in allen Klassenstufen angeboten und durchgeführt mit der Zielsetzung, die Freude am mathematischen Denken zu fördern oder zu wecken.

  
Der internationale Känguru-Tag ist jedes Jahr der 3. Donnerstag im März. Die Aufgaben sind in allen teilnehmenden Ländern auf der gesamten Welt im Wesentlichen gleich und werden überall am selben Tag bearbeitet. In diesem Jahr knobelten am Kängurutag allein in Deutschland über 800.000 Schülerinnen und Schüler. 87 Schülerinnen und Schüler unserer Schule meldeten sich dazu an, wobei der größte Anteil aus der Jahrgangsstufe 5/6 kam.

  

Siegertypen

(von links): Simon Pairan 6b, Joshua Matheika 5c, Tomasz Widz 6b, Anna Lamm 9c, Fabian Meier 5a
  

Der Wettbewerb bietet vielfältige Multiple-Choice-Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen. Dadurch soll die häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, dem Strengen und Trockenen der Mathematik aufgebrochen oder zumindest angekratzt werden. Im Zeichen von PISA, der Lernstandserhebungen und den neuen Abschlussarbeiten kommt damit auch die Förderung der Freude an Mathematik und mathematischen Zusammenhängen nicht zu kurz.
  
Der Wettbewerb ist orientiert an Klassenstufen in drei Schwierigkeitsgrade gegliedert. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind. Im zweiten Teil werden ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt und zum Dritten kommen noch Aufgaben dazu, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand zu bewältigen sind.
  
Die Auswertung des Wettbewerbs im Mai bescherte jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin eine individuelle Auswertung samt Urkunde. In den Doppeljahrgangsstufen wurde eine zusätzliche schulinterne Auswertung durchgeführt und die drei Schulbesten sowie die Besten der einzelnen Jahrgangsstufen prämiert. Sie erhalten eine Urkunde und einen Gutschein bzw. etwas Süßes.

Tomasz Widz aus der 6b hat besonders gut abgeschlossen, denn er hat mit seiner Punktzahl den 3. Platz belegt und ein 3-D-Puzzle gewonnen. Joshua Matheika aus der 5c hat den weitesten „Känguru-Sprung“ vollbracht. Das bedeutet, er hat die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten. Dafür gab es ein T-Shirt.
 

Die drei Schulbesten:
 
Tomasz Widz        6b (89 Punkte)
Simon Pairan       6b (65 Punkte)
Jolina Hanke       7b (65 Punkte)
 

Die Jahrgangsbesten der Klassen 5/6
Fabian Meyer      5a (62 Punkte)

 

Klassen 7/8

Marlena Klarholz  7a (55 Punkte)
Julian Weidtmann  7c (54 Punkte)

 

Klassen 9/10

 

Julia Kunze       10c (61 Punkte)
Teresa Pauk       10c (53 Punkte)
Anna Lamm          9c (51 Punkte)

  

 

Grund genug also zu wünschen, dass sich die RI-Kängurus bis zum nächsten Jahr zahlreich mehren werden und auch alle, die dieses Mal noch nicht so erfolgreich waren, kräftig weiter hüpfen und sich wieder am Wettbewerb beteiligen. Denn eigentlich ist jeder Tag „Känguru-Tag“, nicht nur in der Mathematik.
 

5/2009 S. Woltersdorf/G. Gieseking