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Am 29. Oktober sahen wir
(die Klasse 9b) uns zusammen mit der Klasse 9a die Premierenvorstellung von „Hey Boss, hier bin ich“ an. Die
Jugendbühne des „Kaschlupp“ führte das amüsante
Bewerbungsdrama zum ersten Mal auf und uns gefiel diese Art von
Bewerbungsgespräch. Mit einem Döner in der
Hand kommt Ute Kowalski in das Büro ihres möglicherweise neuen Chefs, Herrn
Hauptmann. Der Chef des Unternehmens reagiert gelassen und scheint diese Art
von Bewerbungsgesprächen nur zu gut zu kennen. Die Schulabgängerin mit
der unpassenden Kleiderwahl, die dem Chef sicherlich schon aufgefallen ist,
streckt ihre Hand aus und begrüßt ihn mit einem freundlichem „Hallo“, welches
aus ihrem halb vollen Mund kommt. Herr Hauptmann reagiert jedoch abweisend. Was hat sie falsch gemacht? Diesen und vielen
anderen amüsant dargestellten Stolperfallen in einem Bewerbungsgespräch
wollten wir auf den Grund gehen. Spätestens als der
zweite Kandidat für den ausgeschriebenen Job, natürlich verspätet, ankam und
sich das Ganze zu einem Spiel entwickelte wussten wir: "Schlimmer geht
es nicht!" Die beiden Bewerber ließen kein Fettnäpfchen aus! Frank Hirsch war der
zweite Bewerber, um den heiß begehrten Job und stellte die Geduld von Herrn
Hauptmann ebenso auf die Probe. Ute telefonierte sogar im Bewerbungsgespräch
mit ihrem Handy. Herr Hauptmann ließ sich das Bewerbungsgespräch aus der Hand
nehmen, nun führten die beiden Kontrahenten das Gespräch, nur die Fragen zu
ihrem Spiel stellte noch der Chef. Dieser gab dann für die Antworten Punkte
und so durften die Schulabgänger Schritte auf das Pult von Herrn Hauptmann zugehen
oder wenn die Antworten schlecht waren, mussten sie wieder Schritte zurückgehen. Dass diese Art von
Bewerbungsgespräch nicht funktionierte, mussten wir später feststellen, denn
die Bewerber wiederholten die Antworten des Anderen, um die gleichen Punkte
zu bekommen. Die Situation spitzte sich zu… Die Darsteller bekamen
nach der Vorstellung großen Applaus. Nach diesem amüsant und interessant
gestalteten Theaterstück, unterhielten sich unsere Klassen über das Gesehene
und natürlich war allen klar, dass man sich im Bewerbungsgespräch keine
Zigarren rollt und dass Handys ausgeschaltet sein sollten. Es gab noch viele
weitere Fettnäpfchen, über die wir gesprochen haben. Anschließend tauschten
wir unsere eigenen Erfahrungen aus und wir haben Tipps von einem
Theaterpädagogen erhalten, z. B. wie man die Aufregung vor einem
Bewerbungsgespräch verringern kann. Insgesamt war das
Feedback unserer Klassen sehr positiv und wir haben etwas dazu gelernt! Wir möchten uns herzlich
bei den Wirtschaftsjunioren Lippe bedanken, die diese Yannick Büker, 9b Tim
Schäfers, 9b |