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Das schaff ich locker, damit habe Ich doch kein Problem!
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Schauspieler Dirk Wittke spielt einen Alkoholabhängigen
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„Flasche leer“ – hieß es am Montagmorgen in der Realschule I, zumindest in den Klassen 8c und 8d, einer ungewöhnlichen Theaterpremiere am frühen Morgen.
Die Klassentür geht auf, David Aschinger torkelt ins
Klassenzimmer. Der Schauspieler soll das Stück mit dem Titel „Flasche leer“
aufführen. Er hält als Requisite eine Plastikflasche in der Hand, in der sich
gemäß den Theaterkonventionen als Whisky-Ersatz schwarzer Tee befinden soll. Seine mehr als begehrlichen Blicke auf das „Requisit“ lassen die Schülerinnen und Schüler bald am Whisky–Ersatz zweifeln.
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Er erzählt von seiner Rolle, die er in dem Stück spielt: Knut, ein Alkoholiker. Er versichert, dass er gleich mit dem Stück beginnen werde, spricht aber statt dessen über seine eigenen Erfahrungen mit dem Alkohol, mal als Knut, mal als er selbst: die Geschichte einer rasanten Trinkerkarriere. |
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Dirk Wittke, Schauspieler und Theaterpädagoge vom Pisak-Theater Bielefeld, lässt sie in seiner Aufführung des Ein-Personen-Stücks von Thilo Reffert schon bald ahnen, dass sie das Theaterspiel nie zu sehen bekommen werden. |
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Sie sind
schon mitten drin „im Stück“,
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Das Stück hat ihnen erfolgreich das Problem des steigenden Alkoholkonsums bei Jugendlichen, der immer früher einsetzt, vor Augen geführt und belohnt so die Vorarbeit des Jugendbeauftragten Michael Tölke vom Kommissariat Vorbeugung und Dietrich Höcker von der Drogenberatung Lippe, die ermöglicht haben, dass dieses Projekt in einigen Detmolder Schulen aufgeführt wird. Bei der Sparkasse Detmold und der Dr. Ritter-Stiftung fanden die beiden spontan Unterstützung, denn diese Sponsoren übernahmen die Finanzierung der ersten zehn Startmodule des Stückes.
Dirk Wittke führt seine aufrüttelnde Geschichte einer
Trinkerkarriere in den nächsten Wochen noch an vier weiteren Schulen in
Detmold auf. „Wir möchten die Kinder berühren, sie für eine Unterrichtsstunde
verzaubern und sie zum Weiter-Denken-Fühlen anregen“, heißt es im Konzept des
PISAK Theaters. |
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Schülerinnen und Schüler bei der anschließenden Diskussion |
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