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Die an der Realschule I |
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Zusammenarbeit mit |
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Klassenmusizieren in
der Bläserklasse ist eine Methode des Musikunterrichts, bei der jeder
Schüler im regulären Musikunterricht ein Orchesterblasinstrument erlernt. Zur
Verfügung stehen: Querflöten, Klarinetten, Saxophone, Baritonhörner, Trompeten
und Posaunen. Eltern, die ihre
Kinder an unserer Schule anmelden, entscheiden sich, ob ihr Kind in die
Bläserklasse geht oder in einer anderen Klasse am normalen Musikunterricht
teilnimmt. Die Bläserklasse wird über 2 Jahre (Klasse 5/6) geführt. Die Schüler haben eine Musikstunde mehr als die Parallelklassen (alle 3 Stunden am Vormittag). In der 3. Wochenstunde findet Unterricht in den einzelnen Registern (Flöten, Klarinetten, Trompeten u.s.w) statt. Die Schüler haben keinen Anspruch auf ein bestimmtes Blasinstrument, da die vorhandenen Instrumente zahlenmäßig so zusammengestellt sind, dass ein ausgewogener Gesamtklang entstehen kann. Die Schüler dürfen aber drei Wunschinstrumente angeben. Sie sollen keine Vorkenntnisse auf dem Instrument ihrer Wahl haben. |
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Warum
Klassenmusizieren?
Der Paderborner Professor Dr. Hans Günther Bastian
untersucht seit 1992 in einer Langzeitstudie an Berliner Grundschulen die
Auswirkungen von zusätzlichem Musikunterricht. Die Kinder haben eine Stunde
mehr Musikunterricht als die Vergleichsklassen. Sie spielen ein Instrument.
Tägliches Üben bedeutet einen zusätzlichen Zeitaufwand für sie. Die Kinder aus den
Versuchsschulen zeigten trotz dieses zusätzlichen Zeitaufwandes in ihrem
Sozialverhalten, in der Konzentrationsfähigkeit und nicht zuletzt in
ihren schulischen Leistungen in den Kernfächern Mathematik und Deutsch
eine deutlich bessere Entwicklung als die Kontrollgruppe. Im Bereich der
Intelligenz wiesen die Kinder der musikbetonten Schulen konstant einen höheren
Intelligenzquotienten auf, obwohl es bei der Einschulung noch keine
deutlichen Unterschiede zwischen beiden Gruppen gegeben hatte. Was aber vielleicht
noch wichtiger scheint: "Wer zusammen musiziert, prügelt sich
weniger." Der Umgang der Kinder untereinander wird durch gemeinsames
Musikmachen ausgeglichener, sie lernen, sich in eine Gruppe zu integrieren,
Rücksicht zu nehmen, aufeinander zu hören und die Bedürfnisse der anderen
besser wahrzunehmen. Auch die Ablehnung und Ausgrenzung von Mitschülerinnen
und Mitschülern ist laut Bastian in den Versuchsgruppen viel geringer. Kosten: Die Eltern zahlen
während der ersten 2 Jahre (Klasse 5 und 6) einen monatlichen Betrag von 21
Euro (in den Ferien durchbezahlt) für
Leihinstrument und Instrumentallehrer. Am Ende der Klasse 6 werden die Instrumente abgegeben. Danach besteht die Möglichkeit an der Musikschule Unterricht zu nehmen oder in einer schuleigenen Musikgruppe bzw. in einem örtlichen Musikverein mitzuwirken. |