Blasmusikalische Stürme bringen Aula zum Swingen

 

Am Dienstagabend (30.05.) setzten an der Realschule I das Schulorchester Sound Around und die Bläserklasse 6c mit ihrem ideen- und abwechslungsreichen Konzert erneut einen Schuljahreshöhepunkt. Ein Schuljahr engagierter Probenarbeit und eine intensive Orchesterfreizeit über ein langes Wochenende hinweg wurden belohnt durch für rundum begeisterte Zuhörer in der Aula der Realschule I.

Das erste Highlight des Abends setzte die Bläserklasse 6c unter der Leitung von Regina Bangert. Nach einer klassischen Einführung, der Ouvertüre 1812 von Tschaikowski und dem Dona Nobis Pacem wurden die Zuhörer musikalisch nach Südamerika „entführt“. Mit Stücken wie La Cuccaracha oder Carribean Fever stellte sich beim Publikum auch gleich Südamerika-Feeling ein. Es wurde sogar Zeuge eines musikalischen Karibiksturms, den die Musiker eindruckvoll klangmalerisch nachempfanden. Alle waren begeistert vom erstaunlichen musikalischen Können der Schüler der 6c, die erst seit 2 Jahren ihre Instrumente spielen. Den Abschluss ihres gelungenen Auftrittes bildet ein schwungvoller Marsch (Guardians of Liberty).

Mit den beiden Konzertmärschen Sousa the March King und Pomp and Circumstance knüpfte das Sound Around Orchester unter der Leitung von Detlef Andres und Regina Bangert an die gelungene Darbietung an und zeigte nun ebenfalls sein Können.

Besonders im nächsten Stück, Sliding and Gliding, konnten die Posaunen des Orchesters brillieren.


Nach dem Karibikausflug wurden die Zuschauer sogar noch Zeugen eines intergalaktischen Treffens: Pink Panther Meets R2D2.  Der kleine Roboter aus „Star Wars“ traf musikalisch auf den Pink Panther (Jazz). Ein geradezu außerirdisches Vergnügen!

Mit Jazz ging es dann auch weiter: Das Orchester beeindruckte mit Jazzstücken, die die Aula zum swingen brachten.

Die Solisten Sebastian Amft (Trompete) und Joel Ostheide (Posaune)  unterstrichen ihr Können und die allseitige Spielfreude mit gekonnten Solis.

Mehr als nur einen Schlussakzent setzten alle 80 jungen Musiker und Musikerinnen gemeinsam mit dem "Te Deum" von Marc-Antoine Charpentier, den meisten sicher besser bekannt als Eurovisionshymne. „Ich glaube das wird jetzt Tradition“, sagte Detlef Andres, denn auch im letzten Jahr hatten die Musiker mit diesem Stück beeindruckt.

Die Zuschauer in der bis zum letzten Platz gefüllten Aula waren begeistert.  Die Orchestermitglieder erhielten ihre wohlverdiente Belohnung nicht nur mit dem lang anhaltenden Applaus, sondern auch durch großzügige Spenden für die Anschaffung neuer Noten. Keine Frage also, dass im kommenden Schuljahr mindestens so intensiv geübt wird wie für diesen gelungenen großen Abend.

Die Orchesterleitung bedankt sich besonders bei den Kollegen Christoph Abeln und Robin Lewis für ihre tatkräftige Unterstützung.